Oma

ein textiles intergenerationelles Forschungsprojekt

Zu schön und mir zu wichtig zum weggeben – das sind die Kleider, Blusen, Jacken, Röcke meiner Mutter, sie haben Stil und poppig sind sie auch. Ich bin den Stücken nah und doch sind sie mir fremd und zu alt, um sie zu tragen, fühle ich mich auch. Deshalb brauchen diese Kleidungsstücke Euch, die Ihr im perfekten Alter seid, um mit ihnen zu spielen, sie zu tragen und leichtfüßig mit/in ihnen weiter zugehen. So ist dieses Projekt geboren. Die Kleider haben Geschichte, die meiner Mutter, für sie soll es keine Sackgasse des nicht getragen werdens geben und keinen verramschten Secondhandladen. Ich möchte die Kleider inszenieren und sie durch Euch wiederbeleben, als Trägerinnen spinnt Ihr die Geschichte dieser Stücke fort. Kommt! Probiert sie an! Werdet Freunde! Für die Kleider ist das nach Ewigkeiten im Schrank ein time warp. Füllt sie aus, fühlt Euch wohl in ihnen, nehmt sie ein und mit in Euer Leben. Und schickt mir dann ein Foto, oder ein anderes Zeichen, einen Gedanken. Daraus entsteht eine Ausstellung, eine Modenschau – ein Austausch, die Biografien verweben sich.

2. Projekttreffen

Samstag, 7.10.2023 um 15 Uhr

  • Ideen sagen
  • Ergebnisse zeigen
  • Zeitplan machen
  • etc.