Oma

ein textiles, intergeneratives Forschungsprojekt zum Thema Erben, Weichheit und Verantwortung

Zu schön und mir zu wichtig zum Weggeben – das sind die Kleider, Blusen, Jacken, Röcke meiner Mutter, sie haben Stil und sie sind poppig. Ich bin den Stücken nah und doch sind sie mir fremd. Zu alt um sie zu tragen fühle ich mich auch. Deshalb brauchen diese Kleidungsstücke Träger*innen, die mit ihnen spielen, sie tragen und leichtfüßig mit/in ihnen weiter gehen. So ist dieses Projekt geboren. Die Kleider haben Geschichte, für sie soll es keine Sackgasse des Nichtgetragenwerdens geben und kein Verramschen im Secondhandladen. Ich möchte die Kleider inszenieren und sie wiederbeleben, die Träger*innen spinnen die Geschichten dieser Stücke fort.
Für die Kleider ist das nach Ewigkeiten im Schrank ein time warp. Das neue Leben der Kleidungsstücke wird durch ein Foto oder ein anderes Zeichen, einen Gedanken, ein Gedicht, ein Lied dokumentiert. Daraus entsteht eine Ausstellung, eine Modenschau, ein Austausch, die Biografien verweben sich.

nächste Projekttreffen:

immer Donnerstags:
23. Mai 2024 ab 17 Uhr
13. Juni 2024 ab 13 Uhr
20. Juni 2024 ab 17 Uhr

  • Ideen sagen
  • Ergebnisse zeigen
  • Zeitplan machen
  • etc.

Kick-off und die ersten Rückmeldungen